Unsere diesjährige Städtetour führt uns nach Wien. Knapp 5 Tage haben wir Zeit, die Stadt zu erkunden. Die Zeit danach war allerdings zu sehr in Anspruch genommen, so dass ich erst jetzt mit dem Tagebuch fertig geworden bin.
Im Gegensatz zu den Vorhersagen hat uns das Wetter, bis auf den Samstag Nachmittag-Abend, auch nicht im Stich gelassen, so dass die Touren durch die Stadt auch die sehenswerte Architektur zur Geltung brachten.
Auf Grund der Wettervorsagen starten wir mit unseren Außen-Touren, zunächst den Schlosspark in Schönbrunn, am Abend dann noch das Riesenrad im Prater.
Der Freitag steht dann ganz im Zeichen eines Spazierganges durch Wien mit seinen vielen Kirchen und der wunderschönen Architektur. Lohnenswert der Ausblick vom Südturm des Stephandoms auf die Stadt, auch wenn der Aufstieg (und auch der Abstieg) anstrengend ist.
Den Abend genießen wir bei einem Konzert in Schönbrunn (Schönbrunner Konzerte in der Orangerie) mit österreichischer Musik. Mit unserem Kombiticket haben wir zuvor noch im Cafe-Restaurant Residenz gegessen – war aber jetzt nicht so der letzte Hit – nicht so sehr das Essen, sondern das eher an Kantine erinnernde Abfertigen, obwohl das Ambiente ganz anderes versprach. Dafür können wir das Konzert aber wärmstens empfehlen.
Höhepunkte am Samstag waren die Österreichische Nationalbibliothek und die Besichtigung des Schlosses Schönbrunn. Die buchbaren Audio-Guides sind empfehlenswert – leider muss man sie die ganze Zeit in der Hand halten, da ohne Kopfhörer.
Am Sonntag besuchen wir dann die Hofburg mit dem Sissi-Museum und den Kaiserappartements – neben den sehenswerten Räumlichkeiten habe ich noch nie eine derart große (und beeindruckende) Sammlung an Tafelgeschirr und -besteck inklusive dazugehörender Gläser gesehen.
Der Tag heute führt uns dann auch noch zum Hundertwasserhaus und anschließend zum Schloss Belvedere. Der Montag schließlich beendet unser verlängertes Wochenende mit der Besichtigung des Stephandoms (Pluspunkt: Audioguide nicht nur inhaltlich gut – sondern auch mit Kopfhörer) und einem Besuch des zweitgrößten Friedhofs Europas, dem Wiener Zentralfriedhof.
Schon ein Spaziergang durch die Stadt ist absolut lohnenswert, gibt doch die Architektur der Häuser, die Plätze und Denkmäler schon einen sehenswerten Eindruck der glanzvollen, vergangenen Epochen.
Der Schlosspark Schönbrunn beeindruckt durch seine Brunnen und die Anlage selbst mit der Geradlinigkeit. Die Gewaltigkeit der Hofburg-Anlage wird uns erst durch ein aufgebautes Modell bewusst – bisher besuchte Schlösser und Burgen verkümmern da ja zu Einfamilienhäusern.
Mich persönlich hat aber auch der Zentralfriedhof nachhaltig zum “Nachdenken” gebracht – berührt hat mich der Babyfriedhof, wo zu früh geborene Kinder ihre Ruhestätte gefunden haben. Ganz im Gegensatz zum Anlass strahlt die Karl-Borromäus-Kirche des Friedhofs in seinem Jugendstil eine Lebensfreude aus. Eine wirklich sehenswerte Kirche.
Wen mehr Details interessieren kann das hier nachlesen – Fotos vom Wochenende können in der Bildergalerie betrachtet werden.







